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Die Schwestern aus Sri Lanka und Pakistan beteten mit uns für unsere Salvatorianische Welt, besonders für die ärmsten Menschen, mit denen wir in unserer Sendung arbeiten. Wir hörten ein Lied in Urdu (Pakistan) und in Singhala (Sri Lanka). Wir beendeten das Gebet in dem jede Kapitularin eine weiße Blume auf eine der Landkarten, die unsere Salvatorianischen Einheiten repräsentieren, legte. Wir beteten für Frieden, Hoffnung und Liebe in diesen Ländern. Die weiße Blume wird im Buddhismus verwendet, um Bitten vor Buddha zu bringen. Wir haben heute das gleiche Symbol verwendet, um unsere heutigen Anliegen vor den auferstandenen Christus zu bringen. 

Am Vormittag trafen sich die Schwestern in den Kleingruppen, um den Generalatsbericht, der gestern präsentiert worden war, zu reflektieren.

In der Einheit am Nachmittag teilten die Gruppen im Plenum jene Einsichten mit, die sie als die wichtigsten für unser Leben als Salvatorianerinnen für Solidarität, Hoffnung und Frieden erachteten. Anschließend analysierte Pater Libanio den Inhalt der Gruppenberichte und kam über folgende Themen mit den Schwestern ins Gespräch:
- Das Verständnis von Solidarität wurde geweitet. Sie ist eine Offenheit, zu geben und zu empfangen, sie ist eine persönliche Bekehrung, die tief in unserem Herzen geschieht, sie ist eine Kultur, die das ganze Leben und unseren Alltag betrifft. Solidarität wird verstanden als dringliche Hilfe, wenn ein Notfall geschieht, weil sie danach verlangt, Leben zu retten. Sie ist auch eine geplante, professionelle und effektive Handlung, die aus einer bewussten Entscheidung zur Veränderung ungerechter Strukturen entspringt.
- Das Verständnis der Bedeutung des Wortes Leben: Was ist wesentlich für das Leben in den verschiedenen Teilen der Welt zu verschiedenen Zeiten. Leben ist etwas, das wir immer neu denken müssen, weil eine Konsumgesellschaft künstliche Bedürfnisse für das Leben schafft, die uns oft der Freiheit der Wahl berauben. Wir können das Leben nicht nur auf einer individuellen Ebene bedenken, wir müssen es in einem weiteren Sinn betrachten: In sozialer, politischer und spiritueller Hinsicht, im Kontext der Familie, ...
- Das Verständnis von Ausbildung: Wie leben wir ein kritisches Bewusstsein? Wie helfen wir anderen zu einem Leben in einer größeren Freiheit der Wahl, der Gedanken und des Handelns.

Wir beendeten den Tag mit einer persönlichen Reflexion und der Eucharistiefeier. Die Schwestern aus Tansania und Brasilien (Sao Paulo) präsentierten ihre Logos.

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