|
|
Sr. Jane Pui (Malaysien) und Schwester Geraldine Avila (Taiwan) gestalteten das Morgengebet. Wir feierten das Leben und baten um Gottes Segen für unseren Tag. Für Sr. Patricia Erber sangen wir ein Geburtstagsständchen.
Wir haben wieder zahlreiche Grüße von unseren Mitschwestern und vielen Freunden aus allen Teilen der Welt erhalten. Schon seit Beginn des Kapitels wird täglich verkündet, von wem wir Botschaften erhalten haben. Die Wand, an der die Grüße angebracht werden, damit sie alle lesen können, füllt sich mehr und mehr. Wir sind sehr dankbar für diese Zeichen der Einheit, des Gebetes und für die ermutigenden Worte.
Während des Vormittages arbeiteten wir in kleinen Gruppen und fassten unsere Überlegungen zu den Themen Solidarität, Hoffnung und Leben zusammen, als Salvatorianische Frauen, die in die Zukunft unserer Kongregation schauen.
Am Nachmittag brachten wir die Schlussfolgerungen der Gruppen in das Plenum ein. Anschließend vervollständigte Pater Libanio seine Bemerkungen zu unserer Realität und strich besonders folgende Punkte heraus:
- Was bedeutet das Charisma der Universalität, das der Gotteserfahrung von Pater Jordan entspringt. Es bedeutet mehr als die Internationalität, weil Universalität über Raum und Zeit hinausreicht. Und doch wird sie in ganz konkreten begrenzten Wirklichkeiten (partikular) gelebt. Diese konkreten Erfahrungen können heute global mitgeteilt werden. (Wie Sie es in diesen Berichten erleben.)
- Pater Libanio zieht den Begriff der Neuinterpretation, dem der Neugründung vor und sprach über die Notwendigkeit, dass das Charisma an verschiedenen Orten und in verschiedenen Kulturen neu interpretiert wird
- Wie der Salvatorianische Geist in verschiedenen Berufungen und auf verschiedenen Ebenen gelebt wird.
- Berufungspastoral
- Die Herausforderung an das Ordensleben, die je eigene Kultur mitzugestalten im Sinne des Evangeliums.
Mitglieder des Generalates der Salvatorianer waren an diesem Nachmittag wieder anwesend. Pater Andreas Urbanski, Generaloberer, Pater Piet Cuijpers und Pater Paul Portland, der auch der Eucharistie dieses Tages vorstand. Die Schwestern aus Deutschland und Taiwan präsentierten ihre Logos.
Sonntag, 12. November ist ein freier Tag, um sich auszuruhen oder Rom zu erkunden.
|