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KongregationsratDonnerstag, 18. Februar – die vergangenen drei Tage haben uns kreuz und quer über den Globus geführt. Wir hatten die Berichte der verschiedenen Einheiten vorweg schriftlich erhalten. Sie erhielten nun aber Leben, Fleisch und Blut, durch das persönliche Erzählen der Schwestern. So kamen wir nach Kolumbien, in die Philippinen, in den Kongo, nach Polen, Belgien, Indien, Brasilien – Provinz Sao Paulo, in die USA, nach Südtirol, Rom und ins Heilige Land.
Aus den Nachrichten sind uns so manche Situationen vertraut, aber diese persönlichen Berichte machen auf neue Weise betroffen. In so vielen Ländern herrscht Armut und Gewalt. Und zugleich wird das ermutigende Zeugnis der Schwestern in all diesen vielfältigen Realitäten deutlich.
In vier Arbeitsgruppen tauschen wir uns über die Berichte aus – jeweils aus einem der folgenden Blickwinkel: Organisation, Sendung, Lebensstil oder Salvatorianische Spiritualität. Die berichtenden Schwestern kommen in die Gruppen und so ergibt sich die Gelegenheit, nachzufragen und noch mehr Hintergrundinformationen zu erhalten. Die Gruppen geben dann im Plenum Rückmeldung – auch mit ganz konkreten Vorschlägen. Diese können dann nochmals auf diese Vorschläge reagieren: was ist für sie hilfreich – und was nehmen sie lieber nicht auf. Bis jetzt erwies sich das Feedback der Schwestern als sehr hilfreich.
Durch die Berichte wird auch deutlich, dass sich in sehr vielen Einheiten die Schwestern auf diesen Weg der Evaluierung und Erneuerung eingelassen haben. Sie suchen mutig nach Wegen, Zeuginnen des Lebens zu sein – Zeuginnen des salvatorianischen Charismas, der salvatorianischen Spiritualität und Sendung.
Die Vielfalt und die Lebendigkeit kommt auch in der Gestaltung des Morgengebets und des Gottesdienstes zum Ausdruck. Berührend war die Feier des Aschermittwoch. P. Milton Zonta, Mitglied des Generalats der Salvatorianer, feierte mit uns und lud uns ein, einander das Aschenkreuz weiter zu geben – mit einem Wort der Ermutigung für diese österliche Bußzeit. Wir gehen auf Ostern zu – auf die Auferstehung. Der gegenseitige Austausch, die Ermutigung, die davon ausgeht ist schon ein kleines Zeichen darauf hin.






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