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Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Heiland war die zweite
Gründung von P. Franziskus vom Kreuz Jordan.
1881 hatte P. Jordan die Gesellschaft vom Göttlichen
Heiland gegründet, die damals in Rom als Apostolische
Lehrgesellschaft bekannt war. Sein höchstes Ziel war es, Menschen
jeglicher Herkunft in die Glaubensverbreitung einzubeziehen. Es war ihm
wichtig, sowohl der Lokalkirche zu dienen als auch in anderen Ländern
den christlichen Glauben zu verbreiten. Jordan war davon überzeugt, dass alle Mittel auf die Stärkung des Glaubens in allen Völkern konzentriert werden sollten damit die Menschen Sinn und Ziel für ihr Leben finden: Jesus Christus zu kennen und in ihm den Gott der Liebe und des Lebens zu erfahren. Jordan hoffte, auch die Laien als gleichberechtigte Partner in seine apostolische Sendung in Kirche und Gesellschaft mit einzubeziehen. Dieser Weitblick P. Jordans ist die Wurzel der Universalität, welche bis heute alle Salvatorianer/innen und Laien charakterisiert. Therese von Wüllenweber, eine deutsche Baronesse, traf Jordan und fand sich in seiner Vision wieder. Die Kongregation, also die Schwesterngemeinschaft, wurde 1888 gegründet. Bereits 1890 sandte P. Jordan Priester und Brüder in die Mission nach Nordost-Indien. 1891 schickte auch Mutter Maria von den Aposteln, die ehemalige Therese, Schwestern in die neue Missionsstation nach Indien, um sich dort der Frauen und Kinder anzunehmen. Maria von den Aposteln liebte die Missionen. Sie war überzeugt, dass Frauen als wahre Mitarbeiterinnen jegliche Art apostolischer Tätigkeit ausüben sollten, und zwar unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse von Frauen und Kindern. Innerhalb weniger Jahre zog die kleine Schwesterngemeinschaft von Tivoli, Italien, wo die Kongregation begann, nach Rom. Bis heute ist Rom ein Treffpunkt für alle Salvatorianer/innen und Laien geblieben. Derzeit leben und wirken 1.200 Salvatorianierinnen in 27 verschiedenen Ländern in der ganzen Welt. |