Initiative gegen Menschenhandel

Der Einsatz für Frauen und Kinder, die sexuellem Missbrauch, Ausbeutung und/oder Menschenhandel ausgeliefert sind, ist ein wichtiges Anliegen unserer Gemeinschaft. Es bildete eine der Prioritäten für unser Handeln für die Jahre 2001 bis 2006 und beim Generalkapitel 2006 wurde diese Sorge erneut als eine Priorität angesehen und entschieden, diesem und ähnlichen Anliegen verstärkte Aufmerksamkeit zu schenken. Wir möchten mit jenen solidarisch sein, die in Gefahr sind, Opfer des Menschenhandels zu werden, was zunehmend zu einem lukrativen, multi-nationalen Geschäft geworden ist.

„Als Menschenhandel bezeichnet man die Anwerbung, Beherbergung, den Transport, oder Empfang einer Person für Arbeit oder Dienste durch Anwendung von Gewalt, Betrug oder Zwang zum Zwecke unfreiwilliger Dienstleistungen, Leibeigenschaft oder Sklaverei.“ (Schutzgesetz für Opfer von Menschenhandel TPVA 2000 – USA)

In einigen Ländern sind unsere Schwestern bereits aktiv geworden und engagieren sich, in Vernetzung mit anderen Kongregationen und Organisationen, für Bewusstseinsbildung, den Schutz oder die Befreiung von Personen, die Opfer des Menschenhandels geworden sind.

Weitere Informationen: www.StopEnslavement.org

Einsatz gegen den Menschenhandel in Oberösterreich

Die zweite Sitzung des Netzwerkes „Einsatz gegen den Menschenhandel in Oberösterreich“ fand am 21. Oktober 2015 in Linz, Österreich, statt. Die Teilnehmer/innen aus verschiedenen Altersgruppen, Erfahrungs- und Sozialbereichen (Vertreter/innen aus Politik, Kirche, Schule, Ordensgemeinschaften und NGOs), diskutierten über Themen im Zusammenhang mit dem Menschenhandel, wie sexuelle Ausbeutung und Zwangsprostitution. Schwester  Maria Schlackl, SDS, organisierte dieses Treffen.
http://www.ordensgemeinschaften.at/2252-aktiv-gegen-menschenhandel-wuerde-macht-stark