Albanien

Diese Mission wurde 1994 von der italienischen Provinz gegründet und wird bis heute von ihr geleitet. Die Schwestern begannen kurz nach der Öffnung bzw. Beendigung des kommunistischen Regimes in der Region von Shkoder in Nordalbanien. Heute gibt es 10 albanesische Schwestern sowie einige italienische Schwestern, die als Missionarinnen in Albanien wirken. Die Schwestern arbeiten im Kindergarten und in der Pfarrpastoral in Rragan, Sheldí und Malkuç-Tirana. Die jungen Schwestern studieren an der Universität und engagieren sich gleichzeitig in Bildungsprogrammen für Jugendliche und Frauen, in der Berufungspastoral und der Ausbildung von salvatorianischen Laiengruppen. Sie helfen in einem Ambulatorium, geben Handarbeits-unterricht und besuchen Familien und Kranke zu Hause.

Österreich

Die ersten Salvatorianerinnen kamen im Jahr 1899 aus Rom nach Wien. Derzeit leben 78 Schwestern in Österreich. Die 13 Gemeinschaften befinden sich in Wien, Pitten, Linz, Kalwang, Mariazell, Graz und Payerbach. Die Schwestern setzen sich in der Bildungsarbeit für Kinder und Erwachsene ein, in der Pfarrpastoral, City-Pastoral für junge Erwachsene, in der Krankenpflege, Psychotherapie und Mitarbeiterbegleitung sowie der Pflege und Pastoral für ältere Menschen. Sie engagieren sich in Sozialarbeit für Notleidende und Frauen, die Opfer des Menschenhandels wurden, sowie in der Verkündigung durch Kunst, Exerzitien und geistliche Begleitung. Die Provinzleiterin ist Sr. Brigitte Thalhammer.

Webpages: www.salvatorianerinnen.at
www.impulsleben.at
www.sjk-wien.at
www.mater-salvatoris.at

Belgien

Die belgische Provinz wurde 1905 von Salvatorianerinnen aus Deutschland gegründet. Derzeit gibt es in Belgien 12 Schwestern. Die zwei Gemeinschaften befinden sich in Hasselt. Die Schwestern setzen sich in der Krankenpflege und Krankenpastoral ein und sorgen sich um die Pflege von älteren Menschen und Menschen, die an Alzheimer leiden. Sie engagieren sich in der Jugend- und Berufungspastoral sowie in der Pastoralarbeit in einem Pilgerzentrum. Die Provinzleiterin ist Sr. Sonja Vaneygen.

Webpages: www.salvatormundi.be
www.caz.be

England

Die englische Region wurde 1930 gegründet. In England leben derzeit 7 Schwestern in zweiGemeinschaften. Die Schwestern wirken in der Krankenpflege für ältere Menschen und in der Pfarrpastoral. Salvatorianerinnen, die aus verschiedenen Ländern zum Sprachstudium nach England kommen, gewähren sie großzügige Gastfreundschaft. Die Regionalleiterin ist Sr. Paula Langton.

Deutschland

Die ersten deutschen Schwestern konnten wegen der politischen Situation in Deutschland zur Zeit der Gründung nicht in Deutschland leben, sondern lebten in Tivoli und Rom. Erst 1916 war es den Schwestern möglich, salvatorianisches Leben in Deutschland zu beginnen. Derzeit gibt es in der deutschen Provinz 107 Schwestern. Die 7 Gemeinschaften befinden sich in Kerpen-Horrem, Bad Wurzach, Berlin, Mönchengladbach-Neuwerk, Passau, Stralsund, Steinfeld, und Warburg. Die Schwestern setzen sich für Kinder und Jugendliche in Schulen ein und wirken als Lehrerinnen, in der psychologischen Beratung und Mediation. Sie sorgen sich um kranke und ältere Menschen in Krankenhäusern und Altenheimen durch Pastoralarbeit, Psychotherapie und Pflege. Mehrere Schwestern engagieren sich in der Verkündigung durch Geistliche Begleitung, Exerzitienbegleitung, Schul- und Pfarrpastoral sowie ganzheitliche Erwachsenenbildung. Die Provinzleiterin ist Sr. Klara-Maria Breher.

Webpages:  www.salvatorianerinnen.de
www.realschule-mater-salvatoris.de
www.seniorenzentrum-warburg.de
www.klosterkirche-neuwerk.de
www.kh-neuwerk.de

Ungarn

Die ersten Salvatorianerinnen kamen 1899 nach Ungarn und entwickelten sich zu einer großen Provinz. Die Zeit des kommunistischen Regimes brachte für die Schwestern viel Leid und Verfolgung mit sich. 1989 konnte die Provinz wieder neu organisiert werden. Derzeit leben in der Provinz 9 Schwestern. Die 2 Gemeinschaften befinden sich in Budapest und Szeged. Einzelne Schwestern leben an verschiedenen anderen Orten in Ungarn. Die Salvatorianerinnen engagieren sich vor allem in der Pfarrpastoral und Jugendarbeit.

Webpage: www.sds-hungary.hu

Italien

In Italien lebten Salvatorianerinnen seit der Gründung der Kongregation 1888 in Tivoli. 1947 wurde die Provinz Italien-Schweiz gegründet, welche 1964 in zwei Provinzen aufgeteilt wurde:Tyrol-Schweiz mit dem Zentrum in Meran und Italien mit dem Zentrum in Porrino-Frosinone. Die italienische Provinz hat 21 Schwestern in 5 Gemeinschaften in Porrino, S. Francesca Veroli und Torre in Sabina in Italien. Die Gemeinschaft in Torri in Sabina wurde von der Seligen Maria von den Aposteln, der Mit-Gründerin der Kongregation gegründet. Die Schwestern arbeiten im Kindergarten, mit älteren Menschen und in der Pastoral mit Familien und Pfarrgemeinden. 1994 gründete die italienische Provinz eine Mission in Albanien. Derzeit lebt die Hälfte der Provinz in Albanien. Die Provinzleiterin ist Sr. Gabriella Lemma.

Polen

Die Salvatorianerinnen begannen ihre Mission in Polen im Jahr 1929. Derzeit leben 64 Schwestern der polnischen Provinz. Die 13 Gemeinschaften befinden sich in Goczałkowice-Zdrój, Bagno, Gaszowice, Kraków, Olsztyn, Zielona Góra, Międzywodzie, Zawoja, Żywiec, Częstochowa, Katowice und Łódź. Unter anderem arbeiten die Schwestern als Lehrerinnen in Kindergärten, Schulen und an einer Universität. Sie setzen sich ein in Pastoralarbeit mit Jugendlichen, als Krankenschwestern, Künstlerinnen und in der Sozialarbeit mit drogenabhängigen Menschen. Die Provinzleiterin ist Sr. Marta Majerczyk.

Webpages: www.siostry.pl

Rom

Die Region Rom wurde 1993 gegründet. Derzeit leben 29 Schwestern in 4 Gemeinschaften. Diese Region setzt sich zusammen aus den kleinen Gemeinschaften jener Schwestern, die im Mutterhaus in Rom leben, das 1922 gegründet wurde und den eine Missionsgemeinschaft in Barcellona, Sizilien. Die Schwestern engagieren sich in der Krankenpflege im Salvator Mundi International Hospital und in Gewährung von Gastfreundschaft für Pilger und Gäste im Gästehaus „Villa Maria“ in Rom sowie in Pastoralarbeit in Krankenhäusern und Pfarreien, mit MigrantInnen und älteren Menschen. Die Regionalleiterin ist Sr. Barbara Bartkowski.

Webpage: www.villamaria.pcn.net

Südtirol

Seit dem Jahr 1912 wirken Salvatorianerinnen in Südtirol. Derzeit leben 21 Schwestern in eine Gemeinschaft in Meran. Die Schwestern engagieren sich in Unterricht und psychologischer Beratung von Kindern sowie in Pastoralarbeit, Altenpflege, Sozialarbeit für Frauen und in der AIDS-Aufklärung. In Meran führen sie ein Mädcheninternat und pflegen Gastfreundschaft in einem Gästehaus. Einen besonderen Schwerpunkt bilden spirituelle Angebote wie Exerzitien, Seminare und Geistliche Begleitung für Jugendliche und Erwachsene. Die Provinzleiterin ist Sr. Edyta Grzesiuk.

Webpage: http://www.sds-meran.org

 


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